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Kinderfußversorgung

Im Bereich der Kinderfußversorgung fertigen wir schon für die Kleinsten Einlagen und Schuhe an. Gerade der liebevolle und einfühlsame Umgang mit den kleinen Patienten liegt uns besonders am Herzen. Um die Akzeptanz der orthopädischen Hilfsmittel zu optimieren, bieten wir eine Vielzahl von kindgerechten Designs und ansprechenden Farbvarianten an.

Maßschuhe

Der Maßschuh für Kinder wird auf die speziellen Bedürfnisse der kleinen Patienten angepasst. Wichtig sind hier insbesondere kinderfreundliche Modelle und Farben.

Orthesenschuhe

Eine Orthese ist ein industriell oder durch einen Orthopädietechniker hergestelltes medizinisches Hilfsmittel, das zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen oder des Rumpfs zum Einsatz gebracht wird.

Bei Orthesen an den unteren Extremitäten sind auch Orthesenschuhe notwendig, z.B. bei dynamischen Unterschenkelorthesen. Sie haben eine neutrale, flache Innensohle, sind weit zu öffnen und bieten dadurch genug Volumen, um eine Orthese aufzunehmen. Die Sohle des Schuhs ist nach orthopädischen Aspekten gestaltet, ohne den modischen Aspekt zu vergessen. Orthesenschuhe bieten eine hohe Standsicherheit.

Orthesenschuhe sind unpaarig, d.h. sie können in verschiedenen Größen und Weiten hergestellt oder bestellt werden. Sie werden auf die speziellen Bedürfnisse des kleinen Patienten angepasst. Wichtig sind hier kinderfreundliche Modelle und Farben.

Antivarusschuhe

Antivarusschuhe dienen zur Behandlung des kindlichen Sichelfußes und des postoperativen Klumpfußes. Sie werden vom Facharzt verordnet und von der Krankenkasse genehmigt. Es gibt sie als Normalschuh, Winterschuh, Sandale und Hausschuh.

Das Prinzip der Antivarusschuhe beruht auf der 3-Punkte Korrektur:

  1. Der Rückfuss wird durch umfassende Fersenkappe aufrecht gehalten und vor Torsionswirkungen im Sprunggelenk bei der erforderlichen Vorfußkorrektur bewahrt.
  2. Der äußere Druck am Würfelbein entspricht dem Stützpunkt des Hebels, um den der Vorfuß in die Korrekturstellung gedrängt wird. Deshalb ist dort der äußere Endpunkt der verlängerten Fersenkappe.
  3. Der dritte Korrekturpunkt befindet sich an der Innenseite des Fußes in Höhe des Großzehengrundgelenkes. Dort wird der Fuß daran gehindert, in die Fehlstellung zurückzuweichen.

Der Antivarusschuh korrigiert die Fehlstellung in der Fußachse um ca. 8° nach lateral in die Normalfußstellung.

Stabilschuhe

Bei Stabilschuhen handelt es sich um konfektionierte Schuhe mit speziellen Eigenschaften. Sie weisen unterschiedliche Konstuktionsmerkmale und verschiedenste Einsatzmöglichkeiten auf.

Versorgungsziele sind z.B.:

  • die Ruhigstellung des/der Fußgelenks/e bei Arthritis
  • das Stützen bandschwacher Gelenke (z.B. nach Bandläsionen oder angeborener Fibulaaplasie)
  • das Führen neurologisch gestörter Gelenke (z.B. Cerebralparesen, bei Spina bifida, nach Poliomyelitis)
  • die Versorgung leichter und mittelgradiger Fußdeformitäten zzgl. entsprechender Einlagen

Auch der Stabilschuh wird auf die speziellen Bedürfnisse des Kindes angepasst. Wichtig sind kinderfreundliche Modelle und Farben.

Sensomotorische Einlagen

Unter Sensomotorik versteht man die Verbindung von sensorischen und motorischen Leistungen. Aufgrund von Sinneseindrücken erfolgte eine unmittelbare Steuerung und Kontrolle der Bewegungen. Es erfolgt eine aktive Korrektur von Fehlhaltungen durch gezielte Stimulation eines Muskels (zur richtigen Zeit in der gewünschten Intensivität). Eine tonuserhöhende und -verringernde Stimulation ist an verschiedenen Muskeln möglich. Die ständige Wiederholung ermöglicht das Erlernen eines physiologisch richtigen Gangbildes. Mechanische Elemente werden auf das nötigste reduziert, um exzentrische Muskelarbeit zu ermöglichen.

Zur Herstellung sensomotorischer Einlagen sind folgende Untersuchungen nötig:

  • Ganganalyse mit Videoaufzeichnung
  • Palpation der Füsse
  • Scan der Füsse mit modernster Technik
  • individuelle Auswertung

Mögliche Anwendungsgebiete:

  • Lähmungen (Spastik)
  • Rotationsfehlstellungen der Beine
  • Fußfehlstellung
  • Zehenfehlstellung
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Fersenspornprobleme (Prävention)
  • chronische Verspannungen
  • Rückenbeschwerden

Sensomotorische Einlagen für Kinder werden auf die speziellen Bedürfnisse des kleinen Patienten angepasst. Wichtig sind hier insbesondere kinderfreundliche Modelle und Farben.


Ihr Ansprechpartner

Volker Gremm
Teamleiter/Betriebsleiter Orthopädie-Technik
v.gremm@riepe-hagen.de
Tel. (02331) 3952-0

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